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Gelassenheit schafft Vertrauen
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GHP
Gelassenheitsprüfung - geritten
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Was ist die Gelassenheitsprüfung?
Die GHP wurde 2001 als Gemeinschaftsaktion von Deutschlands führender Pferdesportzeitschrift CAVALLO mit der FN, der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V., entwickelt. Es handelt sich hierbei um einen Breitensportlichen Wettbewerb, bei dem die Gelassenheit des Pferdes/Ponys in 10 standardisierten Alltagssituationen im Führen demonstriert werden kann. Hierbei geht es nicht nur um das angeborene Temperament, sondern auch um den antrainierten Gehorsam und das Vertrauen zum Menschen - Eigenschaften, die sich jeder bei seinem Pferd wünscht.
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Die Vorteile der GHP:
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Sie sorgt dafür, dass mehr Reiter ihre Pferde durch Bodenarbeit erziehen.
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Sie motiviert zum Sicherheitstraining.
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Sie gibt Pferden Vertrauen zum Menschen.
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Sie ist offen für alle Rassen und spricht Pferdesportler aller Reitweisen an.
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Sie schafft Kontakt zu anderen Pferdebesitzern.
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Sie fördert den richtigen Umgang mit dem Pferd.
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Sie sorgt für gelassenere, besser erzogene Pferde.
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Sie bringt jede Menge Spaß, weil man ganz unterschiedliche Pferde vergleichen und ihre Reaktionen beobachten kann.
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Die gerittene Gelassenheitsprüfung für Sport- und Freizeitpferde:
Zugelassen sind 4jährige und ältere Pferde und Ponys aller Rassen, die eine geführte GHP mindestens einmal nachweislich mit einer Note von drei (befriedigend) und besser absolviert haben. Es werden Reiter aller Reitweisen zugelassen, die ihr Pferd unter dem Sattel sicher kontrollieren können. Ein Mindestalter ist nicht festgelegt.
Die Prüfung besteht aus 10 standardisierten Aufgaben. Einige Aufgaben wurden von der geführten GHP übernommen. Die Pferde sollen während und zwischen der Absolvierung der Aufgaben unter dem Reiter ruhig, aber fleißig und gleichmäßig zum Schreiten kommen. Sie sollen willig auf die Reiterhilfen reagieren und vorsichtig, aber couragiert bei der Bewältigung der Aufgaben mit machen.
Entscheidend für die Gesamtnote soll die gesamte Leistung des Reiters/Pferdes bzw. Pony-Paares sein. Bewertet wird die Bereitschaft des Pferdes/Ponys zur Mitarbeit, die vertrauensvolle Verständigung zwischen Reiter und Pferd/Pony sowie die Einwirkung des Reiters, die möglichst gefühlvoll und kaum sichtbar sei soll. Die Bewertung wird - wie in der geführten GHP - nach dem Schulnotensystem erfolgen.
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Note
Bewertungsaspekte
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1 = sehr gut
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Absolut gelassenes und fleißig schreitendes Pferd.
Gefühlvoll, kaum sichtbar einwirkender Reiter.
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2 = gut
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Pferd zeigt vereinzelt kleine Spannungen, schreitet dann aber gelassen weiter.
Reiter fordert sein Pferd mit erkennbaren Hilfen auf.
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3 = befriedigend
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Pferd zeigt teilweise Spannungen und kommt nicht immer zum ruhigen Schreiten.
Reiter fordert sein Pferd mit deutlich erkennbaren Hilfen auf.
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4 = ausreichend
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Deutliche Spannungen, kein gelassenes Schreiten, Pferd ist teilweise widersetzlich.
Reiter wirkt mehrmals strafend auf sein Pferd ein.
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5 = mangelhaft
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Ständig verspanntes Pferd, das vor mehreren Aufgaben erschreckt, mehrere Aufgaben werden nicht beim ersten Versuch absolviert.
Hilfen des Reiters werden vom Pferd nicht angenommen.
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6 = ungenügend
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Dauerhaft widersetzliches Pferd.
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Infos bezüglich der Aufgaben mit den Anforderungen, Teilnahmebestimmungen und vielen weiteren wichtigen Details finden Sie in der aktuellen GHP-Broschüre.
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